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17. April 2019 - Zinsunterschiede von bis zu 70.000 EUR

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Die Preise für Immobilien steigen vielerorts weiter rasant. Die Zinsen für den entsprechenden Kredit bleiben im Keller. Doch bei der Suche nach einer günstigen Finanzierung sollten die Augen offen gehalten werden. Wer die Angebote vergleicht, kann mehrere Zehntausend Euro sparen.
Ein Grund dafür, dass Immobilienkäufer immer tiefer in die Tasche greifen müssen, ist auch das historisch günstige Baugeld. Denn dies erhöht die Nachfrage am Immobilienmarkt zusätzlich. Die besten Konditionen gibt es für Kredite mit zehn Jahren Zinsbindung. Hier liegt die Belastung bei günstigen Anbietern unter 1 Prozent. Doch wer sich nicht mit dem erstbesten Kreditangebot zufriedengibt, kann noch zusätzlich eine Menge Geld sparen, wie Finanztest in einer aktuellen Untersuchung feststellt hat.
Demnach lässt sich der Traum vom Eigenheim trotz teilweise deutlich gestiegener Preise leichter verwirklichen als in Hochzinsphasen, wie eine Auswertung der Kredit¬konditionen von 100 Banken, Vermittlern und Versicherern sowie 13 Bausparkassen für verschiedene Modelfälle ergeben hat. Denn die Zinsen liegen nach wie vor deutlich unter ihrem langfristigen Durchschnitt, von rund 5 Prozent.
Festgestellt wurde, dass das teuerste Angebot rund doppelt so viel kostete wie das günstigste. Auch für Kredite mit festen Zinsen über die gesamte Laufzeit von 20 oder 25 Jahren fanden die Tester sehr günstige Angebote. Insgesamt liegen die Zinsen weit unter ihrem langfristigen Durchschnitt von rund 5 Prozent.

Quelle: ZwickauImmobilien24